Deutschtürken bei der Wahl: Erdogans überschätzter Einfluss

tagesthemen über Deutschtürken: Erdogans überschätzter Einfluss | tagesschau.de

tagesschau.de-Logo

Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse:
www.tagesschau.de/inland/btw17/deutschtuerken-bundestagswahl-101.html


Stand: 09.09.2017 00:40 Uhr

Das deutsch-türkische Verhältnis ist auf dem Tiefpunkt – Präsident Erdogan hatte sogar dazu aufgerufen, CDU, SPD und Grüne nicht zu wählen. Zwar pflichten ihm einige Deutschtürken bei, für viele sind bei der Wahl aber andere Faktoren ausschlaggebend.

Von Birand Bingül, WDR

Korrespondent

Birand Bingül, WDR




Darstellung:

tagesschau.de-Logo

Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse:
www.tagesschau.de/inland/btw17/deutschtuerken-bundestagswahl-101.html



Erdbeben in Mexiko: Zahl der Todesopfer steigt auf 58

Erdbeben in Mexiko: Zahl der Todesopfer steigt auf 58 | tagesschau.de

tagesschau.de-Logo

Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse:
www.tagesschau.de/ausland/mexiko-erdbeben-129.html

Stand: 09.09.2017 00:01 Uhr

Mindestens 58 Tote und mehr als 200 Verletzte – das ist die traurige Bilanz nach dem schweren Erdbeben in Mexiko. Die Behörden rechnen damit, dass die Zahl der Opfer noch weiter steigt. Das Beben war das stärkste in Mexiko seit vielen Jahrzehnten.

Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Der Zivilschutz des Landes erklärte, mindestens 58 Menschen seien ums Leben gekommen. Es gab mehr als 200 Verletzte.

Am schlimmsten traf es den Behördenangaben zufolge den Bundesstaat Oaxaca: Allein dort seien mindestens 45 Tote zu beklagen gewesen. Zehn Menschen starben in Chiapas und drei in Tabasco. Die Behörden rechnen mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen.

In den am stärksten betroffenen Regionen suchten die Rettungskräfte nach Verschütteten. In dem Touristenort Oaxaca stürzten Augenzeugen zufolge Teile eines Hotels ein. In Mexiko-Stadt gingen Fensterscheiben zu Bruch, in einigen Stadtteilen fiel der Strom aus. Auch im benachbarten Guatemala bebte die Erde.


„Beben großen Ausmaßes“

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto sprach vom stärksten Beben seit einem Jahrhundert. Mindestens 50 Millionen Menschen in seinem Land spürten die Erschütterungen. „Es handelt sich um ein Beben großen Ausmaßes“, sagte Peña Nieto in einem Fernsehinterview. Es habe insgesamt 42 Nachbeben gegeben – das stärkste wurde mit 6,1 angegeben.

Die Erdstöße lösten Tsunami-Wellen aus, die mit einer Höhe von etwa 70 Zentimetern auf die mexikanische Küste trafen. Dies sei jedoch kein Anlass zu großer Besorgnis, sagte Peña Nieto. Dennoch waren einige Regionen vorsorglich evakuiert worden.

Das Epizentrum des Bebens lag rund hundert Kilometer vor der südlichen Pazifikküste. Der Erdstoß am Donnerstagabend war das stärksten Erdbeben in Mexiko seit mehr als acht Jahrzehnten. Es erreichte eine Stärke von 8,1 – und war damit noch stärker als jenes bei der Katastrophe von 1985, als Erdstöße der Stärke 8,0 Teile von Mexiko-Stadt in Trümmer legten und Tausende Menschen töteten.

1/9

Schweres Erdbeben vor Mexiko

Eines der bisher schwersten Erdbeben hat Mexiko erschüttert. Mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen, liefen die Menschen teilweise in Schlafanzügen auf die Straße – so wie hier in Mexiko-Stadt. | Bildquelle: AFP

Aus dem Archiv




Darstellung:

tagesschau.de-Logo

Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse:
www.tagesschau.de/ausland/mexiko-erdbeben-129.html