Baustellensicherheit: Absturzunfälle vermeiden

Die BAuA hat die Absturzunfälle der Jahre 2009 bis 2016 ausgewertet.

In den Jahren 2009 bis 2016 wurden der BAuA 1.499 tödliche Unfälle gemeldet. 432 Unfälle davon – rund 28,2 % – waren Absturzunfälle.

99,5 % der Unfallopfer waren männlich. Nicht verwunderlich, da die tödlichen Absturzunfälle vor allem bei Fertigungs- und Montage- bzw. Demontagetätigkeiten auf Baustellen passieren.

Die Unfallopfer haben Berufserfahrung, überwiegend drei Jahre oder länger. In der Altersklasse 50 bis 60 Jahren liegt die Zahl der Opfer mit knapp über 30 % deutlich über dem Durchschnitt, ebenso im Vergleich zum Anteil der verunfallten Erwerbstätigen in anderen Tätigkeitsbereichen.

Bie fehlenden oder veralteten Gefährdungsbeurteilungen und wenn Vorschriften nict eingehalten werden, wird’s gefährlich.

Nach Einschätzungen der Unfallermittler können durch eine Sicherung Unfallfolgen weniger schlimm ausgefallen. Aber bei 32,2 % fehlten Absturzsicherungen.Außerdem:

Das Faktenblatt nennt Maßnahmen, mit denen sich das Unfallrisiko reduzieren und sich Absturzunfälle verhindern lassen. Dazu gehört u. a.:

Im Faktenblatt Tödliche Arbeitsunfälle – Absturzunfälle werden Unfallfaktoren und -ursachen durch die BAuA benannt. Anhand dieser Informationen sollen weitere Absturzunfälle verhindert werden. Die Fakten lassen sich u. a. für Schulungen einsetzen.

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