Männermode mal anders

Männermode – Styling mit Farbe

Männermode für sportliche Herren
Rotes Hemd in Kombination mit Jeans und roten Sneakern – Männermode für den sportiven Mann!

Männermode für Herren mit Persönlichkeit, die Wert auf einen gepflegten Körperlegen und sich gerne und gut in trendiger Männermode präsentieren. Oftmals fehlt es eigentlich nur daran, daß verschiedene Bekleidungsstücke gewählt werden, die zusammen nicht harmonieren. Somit wird das gesamte Erscheinungsbild verschlechtert anstatt verbessert. Männermode harmonisch zu gestalten ist keine große Kunst wie man an den nachfolgenden Beispielen erkennen kann.

rote Sneaker - Perfekte Männermode
Rote Sneaker passend zum gleichfarbigen Hemd verleihen jedem Mann ein gesundes Selbstvertrauen und beleben die Sinne.

Ob Casual, Trendy, Business, Klassisch maskulin oder Vegan – Egal welchen Bekleidungsstil und -art Sie bevorzugen achten Sie darauf, dass die Farben aufeinander abgestimmt sind und diese Männermode harmonisch Ihre Persönlichkeit widerspiegelt!
So ist es beispielweise von Vorteil zu einer Jeans ein farbiges Oberteil wie Hemd, Pullover oder T-Shirt zu tragen und dazu dann in gleicher Farbe die Schuhe wie Sneaker, Halbschuhe oder Mokassins. Akzentuieren können Sie dann noch mit farbigen Tüchern, Taschen, Armbanduhren (iceWatch) und auch Sonnenbrille.

Blauer Lederjacke - stilsichere Männermode
Die Blauer Lederjacke für das perfekte Herrenoutfit.

Dazu dann noch eine trendige blaue Lederjacke, beispielsweise von Blauer, für das Frühjahr und schon kann MANN sich sehen lassen! Glauben Sie mir die Anzahl Ihrer Fans wird spontan zunehmen 😉

Yankees Denim Cap - rundet die Männermode ab
Blaue Yankees Denim Cap by NEW ERA ergänzt Dein rotes Outfit.

Je nach persönlichem Stil läßt sich dieses Outfit auch wunderbar mit einem Hut oder einem Cap vervollkommnen. Beispielsweise die Melt Front Basecap by NEW ERA in blau. Diese hat eine leicht verstärkte Front und der Schirm der trendigen Fullcap aus der 39Thirty-Serie von New Era zeigen sich in einem weich angerauten Gewand, auf dem die typische New York Yankees-Stickerei prangt. Diese ist auch in rot erhältlich, also wunderbar passend zu dem roten Outfit!

Hutmode für Herren

Borsalino Herrenhut - Formvollendete Männermode
Edle Ergänzung zum sportiven Outfit – der BORSALINO. Handgemachtes Unikat für Ihren Kopf.

Für Hutliebhaber empfiehlt sich der klassische Borsalino Hut in blau. Seit 1857 wird der Italiener handgemacht und ist der Klassiker unter den Hüten! Mit seidenem Futter und einem Leder-Schweißband ausgestattet sorgt er für eine ausgezeichnete Luftzirkulation am Kopf. Er ist leicht, weich und wasserabweisend. Der Borsalino betont den lässigen Style des sportiven roten Outfits und wird als i-Tüpfelchen das Gesamtbild ergänzen. Eine Investition, die Sie ein Leben lang begleiten wird!

Das rote Herrenhemd, die roten Sneaker und die blaue Lederjacke erhalten Sie bei Otto.
Die Basecap und den Borsolino können Sie bequem im Hutshopping online-Shop bestellen.

Männermode Trends

Farbenfrohe Männermode

pink

Die trendige Männermode bietet Herren aller Altersgruppen eine breite Auswahl an kreativen Kombinationsmöglichkeiten. Und NEIN – MANN – muss nicht homosexuell sein um sich PINK zu kleiden! Und unter uns: Frauen mögen mutige Männer in Pink 😉

Verleihen Sie Ihrer Persönlichkeit mit Farben das gewisse Etwas!

Trachtenfeste 2017

Trachtenfeste in Deutschland 2017

Volksmusik

Juni 2017

08.06. – 11.06. Gaufest Oberländer-Trachtenvereinigung in Uffing
Webseite ► www.trachtenverein-uffing.de

14.06. – 18.06. Gaufest of Donaugau-Trachtenverband in Pfaffenhofen
Webseite ► www.trachtenverein-pfaffenhofen.de

Juli 2017

06.07. – 16.07. Gaufest in Neubeuern vom Inngau Trachtenverband
Webseite ► www.gaufest-neubeuern.de

07.07. – 09.07. Loisachgaufest in Egling bei Wolfratshausen

14.07. – 23.07. Huosigau – Heimatabend am 14. Festsonntag am 23. in Menzing bei München
Webseite ► www.huosigau.de

14.07. – 16.07. Lechgaufest I Reichling
Webseite ► www.trachtenverein-reichling.de

14.07. – 23.07. Gaufest in Bad Feilnbach
Webseite ► www.gaufest17.de

27.07. – 01.08. Chiemgau Gaufest in Atzing
Webseite ► www.gaufest.bayern.de

28.07. – 30.07. Oberer Lechgau-Trachtenfest in Füssen
Webseite ► www.oberer-lechgau.de

August 2017

04.08. – 07.08. Trachtenfest auf Burg Lindenfels
Webseite ► www.burgfest-lindenfels.de

25.08. – 27.08. Trachtenfest in Burg (Spreewald)
Webseite ► www.burg-spreewald-tourismus.de

September 2017

16.09. – 03.10. Münchner Oktoberfest
Webseite ► www.oktoberfest.de

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BAuA-Veranstaltung bilanziert 10 Jahre REACH

Ein Jahrzehnt REACH: Sekt oder Selters!

Ausgabe 017/17
Datum 20. April 2017

Dortmund – Am 1. Juni 2007 trat die REACH-Verordnung in Kraft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie der REACHCLP-Biozid Helpdesk nehmen das zehnjährige Jubiläum zum Anlass, um eine Bilanz zu ziehen. Deshalb laden sie am 30. Juni 2017 zur Informationsveranstaltung „Ein Jahrzehnt REACH: Sekt oder Selters!“ in die DASA Arbeitswelt Ausstellung nach Dortmund ein. Dabei betrachten und bewerten Vertreter der verschiedenen Akteure des europäischen Chemikalienrechts die Erfolge und Perspektiven der REACH-Verordnung.

Die REACH-Verordnung regelt die Herstellung und das Inverkehrbringen sowie die Verwendung von chemischen Stoffen. Dabei verfolgt sie das Ziel, Mensch und Umwelt vor dem Einfluss von gefährlichen Stoffen zu schützen, den freien Warenverkehr von Stoffen im Binnenmarkt sicherzustellen und die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Im Vergleich zu den Vorgängerregelungen setzt REACH dabei mehr auf die Eigenverantwortung der Industrie. Eine wesentliche Neuerung bestand in der Errichtung einer Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) in Helsinki. Hier laufen die Fäden der unterschiedlichen Regulierungsverfahren unter REACH zusammen.

Ein zentrales Element der REACH-Verordnung ist die Registrierungspflicht für Stoffe. In den ersten zehn Jahren wurden etwa 50.000 Registrierungsdossiers bei der ECHA eingereicht, größtenteils jeweils zum Ende der Übergangszeit der ersten beiden Registrierungsperioden 2010 und 2013. Bis zum 31. Mai 2018, wenn die dritte Übergangsphase endet, erwartet die ECHA etwa noch einmal diese Anzahl von Registrierungen. Die Zulassungspflicht bestimmter gefährlicher Stoffe ist ebenfalls eine wesentliche Neuerung der REACH-Verordnung. Wenn es für diese Stoffe keine Alternativen gibt, dürfen sie zwar unter strengen Bedingungen weiter verwendet werden, müssen allerdings dafür zugelassen werden.

Die Informationsveranstaltung „Ein Jahrzehnt REACH: Sekt oder Selters!“ ist nicht nur eine Rückschau aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Erfolge der Verordnung. Sie wird ebenso die Bereiche beleuchten, in denen Verbesserungsbedarf besteht. Bei der Veranstaltung werden sowohl Vertreter der chemischen Industrie als auch der Behörden die REACH-Verordnung aus ihrer Sicht bewerten. Während das Bundesumweltministerium REACH rückblickend bilanziert, geben die in Deutschland zuständigen Behörden Einblicke in ihre tägliche REACH-Praxis. Da eine reine Bestandsaufnahme zu kurz greift, werden auch künftige Perspektiven beleuchtet. Deshalb legen die Beiträge der ECHA und der Europäischen Kommission ein besonderes Augenmerk auf Erwartungen an REACH nach Ende der dritten Registrierungsphase im Jahr 2018.

Für die Teilnahme an der Informationsveranstaltung „Ein Jahrzehnt REACH: Sekt oder Selters!“ wird ein Betrag von 70 Euro erhoben. Anmeldeschluss ist der 16. Juni 2017. Weitere Informationen und das Programm gibt es im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/termine. Hier ist auch eine Online-Anmeldung möglich.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

#arbeitsschutz# #verbraucherschutz# #informationen

Deutsche Unternehmen überzeugen beim Wettbewerb der Europäischen Arbeitsschutzagentur

„Gesunde Arbeitsplätze für jedes Alter“: EU-OSHA verleiht Best Practice Award

Ausgabe 018/17
Datum 26. April 2017

Dortmund – Im Rahmen ihrer aktuellen Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze für jedes Alter“ hat die Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (EU-OSHA) am 26. April auf Malta den Best Practice Award verliehen. Der Preis geht an Unternehmen, die die Arbeitsbedingungen sowohl ihrer jungen als auch ihrer älteren Beschäftigten gesundheitsförderlich gestalten. Insgesamt zeichnete die Europäische Arbeitsschutzagentur acht Unternehmen für ihre Beispiele guter Praxis aus. Darunter befinden sich gleich zwei Unternehmen aus Deutschland: Die Continental AG aus Hannover und die Heidelberger Druckmaschinen AG.

Die Erwerbsbevölkerung in Europa altert. Unternehmen, die sich für gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen einsetzen, stärken zugleich Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter. Anlässlich der Konferenz, die im Rahmen der europäischen Ratspräsidentschaft stattfand, zeichnete eine europäische Jury am 26. April in Maltas Hauptstadt Valletta acht Unternehmen aus und hob acht weitere lobend hervor. Die jetzt ausgezeichneten deutschen Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen AG und Continental AG wurden zunächst auf nationaler Ebene ausgewählt und schließlich von der europäischen Jury prämiert.

Mit ihrem Programm „Wandel gestalten – Arbeitsfähigkeit stärken. Aktive Förderung von Gesundheit, Knowhow und Flexibilität durch ein beteiligungsorientiertes Handlungspaket“ fördert die Heidelberger Druckmaschinen AG die Gesundheit der Beschäftigten gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel. Gemeinsam mit den Beschäftigten ermittelte das Unternehmen den persönlichen Handlungsbedarf und erarbeitete gemeinschaftlich bedarfsgerechte Maßnahmen. Dazu zählen neben Konstruktionsänderungen, um die Montage und Wartung der Maschinen zu erleichtern, und dauerhafte Angebote, wie ein Lauftreff oder die „aktive Pause“, sowie Entwicklungsprogramme für Führungskräfte, um eine unterstützende Führungsarbeit zu stärken. Das im April 2017 eröffnete firmeninterne Gesundheitscenter Wiefit rundet das Programm ab.

Die Continental AG hat ein Ergonomie- und Demografieprogramm im gesamten Konzern implementiert und damit die Jury überzeugt. Mit dem Programm verfolgt Continental das strategische Ziel, die Beschäftigten unabhängig von Alter und Geschlecht flexibel einsetzen zu können. Das Unternehmen identifiziert deshalb systematisch Arbeitsplätze, an denen die Beschäftigten hohen Belastungen durch die Arbeitsorganisation, die Umgebungsbedingungen und körperlicher Beanspruchung ausgesetzt sind, und gestaltet sie um. Dabei werden sowohl psychische als auch körperliche Gefährdungen erfasst. Im Rahmen einer ergonomischen Gefährdungsbeurteilung erfasst und bewertet Continental konzernweit Belastungen mithilfe des Belastungs-Dokumentations-Systems und analysiert im Anschluss die Daten. Zudem richtete das Unternehmen eine Good Practice Datenbank ein, die inzwischen standortübergreifend mehr als 200 Beispiele enthält. Neue Arbeitsplätze sollen im Sinne einer erfolgreichen Primär-Prävention alternsstabil und geschlechterneutral gestaltet werden.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den ausgezeichneten Beispielen guter Praxis gibt es im Internetangebot der Europäischen Arbeitsschutzagentur unter der Adresse https://osha.europa.eu/de/healthy-workplaces-campaigns/awards/good-practice-awards.

EU-OSHA

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hat das Ziel, den Einrichtungen der EU, den Mitgliedstaaten sowie den Betrieben und Arbeitsschutzakteuren aktuelle Informationen auf dem Gebiet der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit Regierungen, Arbeitnehmervertretern und kleinen sowie großen Unternehmen setzt sich die EU-OSHA dafür ein, Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in ganz Europa zu fördern. Zur Organisation des Austausches wurden inzwischen 39 Focal Points eingerichtet – neben den 28 Mitgliedstaaten sind die Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) sowie Kandidaten- und potenzielle Kandidatenländer vertreten. Die Geschäftsführung des deutschen Focal Points der EU-OSHA ist bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) angesiedelt.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

#arbeitsschutz# #verbraucherschutz# #informationen

Gefährliche Produkte 2017 veröffentlicht

BAuA informiert über Produktsicherheit in Deutschland

Ausgabe 019/17
Datum 3. Mai 2017

Dortmund – Mehr als ein Drittel der gefährlichen technischen Produkte, die die deutsche Marktüberwachung beanstandete, kamen aus heimischer Produktion. Das berichtet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Informationsdienst „Gefährliche Produkte 2017“. Im jährlich erscheinenden Bericht zur Produktsicherheit wertet die BAuA unter anderem die Meldungen des europäischen Schnellwarnsystems RAPEX statistisch aus. 35 Prozent der von deutschen Marktüberwachungsbehörden gemeldeten gefährlichen Produkte stammten aus hiesiger Produktion, wobei die Mehrzahl dieser Meldungen auf den Bereich der Kraftfahrzeuge entfällt. Über die statistischen Auswertungen hinaus beleuchtet der Bericht auch tödliche Arbeitsunfälle mit Geräten und Maschinen.

2016 verstießen über zwei Drittel der über RAPEX gemeldeten Produkte allgemein gegen das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG). Die weitaus größte Gruppe umfasst dabei Produkte aus dem Bereich „Fahrzeuge und Aufbauten“, wozu auch Fahrzeugteile beziehungsweise -zubehör zählen. Von diesen Produkten gehen in den meisten Fällen mechanische Gefährdungen aus, beispielsweise infolge von Bauteilbrüchen oder Festigkeitsmängeln. Zum ersten Mal informiert der Bericht auch über RAPEX-Meldungen, die aufgrund von Verstößen gegen die REACH-Verordnung erfolgten. Das betrifft 45 Produkte, wovon mehr als zwei Drittel auf die Kategorie „Bedarfsgegenstände für Heim und Freizeit“ entfallen. Hier handelt es sich fast ausschließlich um Kleidungsstücke wie Damenschuhe oder Lederhosen, bei denen der Chromgehalt deutlich überschritten wurde. 20 Prozent der Produkte fallen in die Kategorie „Spielzeuge“. Bei diesen werden häufig die Grenzwerte gesundheitsgefährdender Stoffe wie Nickel oder Blei überschritten.

Da mehr Meldungen im Bereich der REACH-Verordnung erfolgten, ist im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Produkte, die gegen das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) verstießen deutlich gesunken. Insgesamt 15 Meldungen entfielen 2016 auf diesen Bereich, wobei die Produktgruppen „Kosmetik“ und „Bedarfsgegenstände für Heim und Freizeit“ am stärksten vertreten sind. Auch in diesen Kategorien bestand überwiegend eine Gefährdung durch chemische Stoffe. So wurden etwa in Lederbekleidung die Grenzwerte für Farbstoffe oder Chrom VI überschritten. In kosmetischen Mitteln wie beispielsweise Tätowierfarben fand sich unter anderem das Schwermetall Barium.

Im Jahr 2016 machte das BAuA-Produktsicherheitsportal 190 Produktwarnungen und -rückrufe bekannt. Darunter befanden sich vor allem Lebensmittel, die Fremdkörper aufwiesen oder fehlerhaft verpackt waren (52), Elektrogeräte und -zubehör (24) sowie Sport- und Freizeitartikel (22).

Eine Auswertung von Unfallberichten zu tödlichen Arbeitsunfällen mit technischen Produkten vervollständigt den Bericht. Für das Jahr 2016 erhielt die BAuA bis zur Drucklegung des Berichtes von 142 Unfällen Kenntnis. An 107 dieser tödlichen Unfälle waren technische Produkte beteiligt. In rund 70 Prozent der Fälle ist ein Fehlverhalten der Betroffenen als Unfallursache anzunehmen. Der Bericht schließt mit den amtlichen Bekanntmachungen in 2016.

„Gefährliche Produkte 2017. Informationen zur Produktsicherheit“; Isabell Bentz, Annegret Bilinski, Tobias Bleyer, Jochen Blume, Marie Pendzich; 1. Auflage; Dortmund; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2017; doi:10.21934/baua:bericht20170221; 72 Seiten. Den Bericht (PDF-Format) sowie weitere Informationen zur Produktsicherheit gibt es im Internetangebot der BAuA unter www.produktsicherheitsportal.de. Hier sind auch die im Bericht veröffentlichten Statistiken verfügbar.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

#arbeitsschutz# #verbraucherschutz# #informationen

Auftakt zum Runden Tisch „Dialog: Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“

BMAS und Sozialpartner beginnen Dialogprozess

Ausgabe 020/17
Datum 5. Mai 2017

Mit dem heutigen Kongress „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ ziehen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und die Sozialpartner BDA und DGB Bilanz zum Stand und Fortschritt der Aktivitäten zur Förderung der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt. Auf dem Kongress wird der Abschlussbericht der BAuA zum Forschungsprojekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt – Wissenschaftliche Standortbestimmung“ veröffentlicht und diskutiert. Die Veranstaltung ist gleichzeitig der Auftakt für den Dialogprozess „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“. Gemeinsam mit den Sozialpartnern werden die Befunde der Studie vertieft diskutiert und Schlussfolgerungen für die Gestaltung einer gesundheitsgerechten Arbeitswelt gezogen.

Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles: „Flexibilität bei der Arbeitszeit, Druck und Mehrarbeit können krank machen. Fast jede zweite Frühverrentung ist die Folge seelischer Leiden. Durch die Digitalisierung können sich Risiken für psychische Erkrankungen weiter verstärken. Die Studie der BAuA zeigt uns, dass es das eine Patentrezept nicht gibt. Wir brauchen einen Arbeitsschutz 4.0, der neue Risiken einbezieht und bei psychischen Erkrankungen funktioniert. Für viele Risiken haben wir bereits einen guten Rechtsrahmen, der konsequenter umgesetzt werden muss. Das heißt vor allem passgenaue Prävention in den Betrieben. Ich freue mich, dass wir uns in den nächsten Monaten mit den Sozialpartnern intensiv beraten, wie wir den bestehenden Rechtsrahmen besser nutzen können und wo es neuer Antworten durch die Digitalisierung bedarf. Dazu wollen wir gemeinsam bis Ende 2018 klar evaluier- und messbare Ziele vereinbaren.“

Alexander Gunkel, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der BDA: „Die Arbeitgeber sind im ureigenen Interesse sehr an der psychischen Gesundheit ihrer Beschäftigten interessiert. Arbeit hat meist deutlich positive Wirkungen auf die psychische Gesundheit. Dennoch kann es bei ungünstiger Gestaltung der Arbeitsbedingungen zu Fehlbelastungen kommen. Wir wollen in dem vereinbarten Dialogprozess gemeinsam Wege finden, psychische Fehlbelastungen möglichst zu vermeiden, und hierzu konkrete Umsetzungsschritte vereinbaren. Der Bericht der BAuA zeigt, dass es vor allem darum gehen muss, das Gestaltungswissen auf der betrieblichen Ebene zu fördern. In einer sich zunehmend schnell ändernden Arbeitswelt müssen die betrieblichen Akteure in der Lage sein, die Gestaltung der Arbeitsbedingungen immer wieder betriebsindividuell anzupassen. Starre, pauschale Vorgaben können bei sich ständig wandelnden betrieblichen Anforderungen keine geeignete Lösung sein.“

Annelie Buntenbach, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des DGB: „In der digitalen Arbeitswelt verstärken sich Arbeitshetze und -intensität – in allen Branchen. Wie die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse belegen, gefährdet das die psychische Gesundheit der Beschäftigten. Dieses Problem werden wir nur mit mehr Verbindlichkeit in den Griff bekommen. Wir halten deshalb eine Anti-Stress-Verordnung nach wie vor für notwendig. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften wollen den Prozess zur Förderung der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt weiter gemeinsam vorantreiben. Deshalb werden wir uns am Runden Tisch beteiligen – unter der Maßgabe, dass die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu arbeitsbedingten psychischen Belastungen schnellstens – spätestens bis Ende 2018 – in wirksame Schritte für die Gesundheit der Beschäftigten umgesetzt werden.“

Isabel Rothe, Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: „Die Gestaltung der Arbeit unter dem Aspekt der psychischen Gesundheit gehört zu den wichtigsten Herausforderungen für einen zeitgemäßen Arbeits- und Gesundheitsschutz. Dabei können wir auf einem gut etablierten System aufbauen. Notwendig ist aber eine wesentliche Erweiterung der Perspektive, indem nicht nur die Gefährdungen sondern auch arbeitsbezogene Ressourcen, also positive Merkmale der Arbeit, in den Blick genommen werden. Hierfür bedarf es einer Weiterentwicklung der Systeme und Vorgehensweisen sowie der Nutzung wichtiger betrieblicher Allianzen.“

Der Abschlussbericht zum Forschungsprojekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt – Wissenschaftliche Standortbestimmung“ bietet eine umfangreiche, wissenschaftlich fundierte Übersicht über psychische Belastungsfaktoren bei der Arbeit. Insgesamt konnte die BAuA 22 Faktoren in vier Themenfeldern identifizieren, die die psychische Gesundheit bei der Arbeit beeinflussen. Zu den vier Themenfeldern „Arbeitsaufgabe“ (z. B. Handlungsspielraum), „Arbeitszeit“ (z. B. Erholung), „Führung und Organisation“ (z. B. soziale Beziehungen) und „Technische Faktoren“ (z. B. Lärm) nennt der Bericht zehn Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

Der Dialogprozess „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ wird wesentlich getragen vom BMAS, dem DGB sowie der BDA. Die BAuA wird als wissenschaftliche Begleitung und der jetzige Vorsitzende der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK), Herr Kregel, als Schnittstelle zum Arbeitsschutz beteiligt. Der Runde Tisch wird durch einen Steuerkreis, dem auch Entscheidungsträger der Branchenverbände und Einzelgewerkschaften angehören, begleitet. Weitere Gestaltungspartner zur Sicherung der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt (vor allem Unfall- und weitere Sozialversicherungsträger) werden darüber hinaus einbezogen. Ziel ist es, die betriebliche Umsetzung geeigneter Maßnahmen für den Erhalt und die Stärkung der Psychischen Gesundheit zu fördern. Dabei sollen die zentralen Handlungsebenen Betriebe und öffentliche Verwaltungen, Branchen (Sozial- und Tarifpartner sowie Unfallversicherungsträger), Staat (staatliche Förderung, regulatorischer Rahmen inkl. Aufsichtshandeln) sowie Forschung gleichermaßen in den Blick genommen werden. Alle Partner sehen sich in der Pflicht, hier ihren eigenständigen Beitrag sicherzustellen und haben sich darauf verständigt, im Rahmen des Dialogprozesses evaluier- und messbare Ziele zu vereinbaren.

Den Abschlussbericht „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt – Wissenschaftliche Standortbestimmung“ können Sie abrufen unter www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Berichte/Psychische-Gesundheit.html

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

#arbeitsschutz# #verbraucherschutz# #informationen

Sonnenbrillen müssen sicher schützen

BAuA gibt Tipps zum Kauf von Sonnenbrillen

Ausgabe 021/17
Datum 11. Mai 2017

Dortmund – Die Temperaturen steigen, die Sonnentage häufen sich. Jetzt ist es nicht nur an der Zeit, die Frühjahrsgarderobe aus dem Schrank zu holen, sondern auch die Sonnenbrille zu entstauben. Schließlich können UV-Strahlung und Blendung die ungeschützten Augen dauerhaft schädigen. Doch wer sich ein neues Modell zulegen oder seine alte Brille auf ihre Qualität überprüfen will, sollte ein paar Dinge beachten. Die baua: Praxis kompakt „Sonnenbrillen – Sicherer Sonnenschutz für die Augen“ gibt kurz und prägnant wichtige Hinweise.

„Minderwertige Sonnenbrillen schädigen die Augen im schlimmsten Fall mehr als ein Sonnenbad ohne Brille“, erklärt Günter Ott von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). „Ob in der Freizeit oder bei der Arbeit im Freien sollten die Augen vor den gefährlichen Anteilen der Sonnenstrahlung geschützt werden. Schlimmstenfalls kann es durch die Strahlung zum grauen Star kommen“, mahnt der BAuA-Experte. Eine qualitativ gute und auf ihre Sicherheit geprüfte Brille kann aber auch der Laie erkennen.

Wichtig ist das CE-Zeichen, das den gesetzlich vorgeschriebenen UV-Schutz der Sonnenbrille bestätigt. Auch Hinweise wie UV 400 oder UV 100 deuten auf einen ausreichenden UV-Schutz hin. Allerdings sind diese Hinweise oft zu Unrecht angebracht. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann den UV-Schutz seiner Sonnenbrille beim Optiker prüfen lassen.

Ebenso sollte die Sonnenbrille auch über eine ausreichende Gläsertönung verfügen. Hier gibt es fünf Kategorien. Dabei bietet die Kategorie 2 mit 18 bis 43 Prozent Lichtdurchlässigkeit einen guten Schutz für Sonnentage in Mitteleuropa. Wer in die Subtropen fliegt oder auch nur einen Strandurlaub macht, sollte die höhere Kategorie 3 wählen, die nur noch zwischen 8 und 18 Prozent des Lichts durchlässt. Skifahrern wird die höchste Kategorie 4 empfohlen. Diese extrem getönten Gläser sind jedoch für den Straßenverkehr nicht geeignet.

Bei der Farbwahl raten die Experten zu braunen und grauen Gläsern. Sie verfälschen die Farben kaum und bieten einen guten Blendschutz. Gelbe, orange und rote Gläser verstärken den Kontrast und eignen sich für schlechte Sichtverhältnisse, doch für den Straßenverkehr sind sie oft ungeeignet. Auch von blauen und grünen Gläsern raten Experten ab.

Vor dem Kauf sollten das Gestell und die Gläser auf ihre Verarbeitung geprüft werden. Auch auf leichten Fingerdruck darf das Glas nicht nachgeben. Wer Blasen, Schlieren oder Einschlüsse beim genaueren Betrachten der Gläser entdeckt, sollte die Brille schnell zurücklegen. Wenn Warnhinweise sowie Hinweise zur Pflege und Reinigung der Brille beiliegen, sind das Indizien für eine Brille von guter Qualität.

Eine gute Brillenqualität allein reicht aber nicht aus. Die Sonnenbrille muss die Augen optimal abdecken. Ihre Gläser sollten mindestens bis zu den Augenbrauen und seitlich zum Gesichtsrand reichen. Nicht zuletzt sollte die Brille angenehm zu tragen sein und zur Gesichtsform passen. Hier heißt es: ausprobieren und vergleichen. Denn die beste Brille nützt nichts, wenn sie in der Schublade liegen bleibt.

Diese und weitere wichtigen Tipps zum Kauf von Sonnenbrillen enthält die baua: Praxis kompakt „Sonnenbrillen – Sicherer Sonnenschutz für die Augen“. Sie gibt es als PDF im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/publikationen.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

#arbeitsschutz# #verbraucherschutz# #informationen

BAuA informiert über neue Arbeitsstättenverordnung

Fachbuch „Arbeitsstätten“ in aktueller Fassung aufgelegt

Ausgabe 022/17
Datum 26. Mai 2017

Dresden – Ab sofort ist das Fachbuch „Arbeitsstätten“, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgibt, in überarbeiteter Auflage erhältlich. Es enthält die neue Fassung der Arbeitsstättenverordnung, die Anfang Dezember 2016 in Kraft trat.

Zu den wesentlichen Änderungen gehört die Integration der Bildschirmarbeitsverordnung in die Arbeitsstättenverordnung. Die novellierte Fassung enthält jetzt Regelungen zu Telearbeitsplätzen. Zudem regelt die Verordnung die Unterweisung der Beschäftigten unter anderem bezüglich des Brandschutzes, der Fluchtwege und der Ersten Hilfe. Darüber hinaus finden sich jetzt wieder arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse wie Anforderungen an die Sichtverbindung nach außen im Verordnungstext.

Neben der Arbeitsstättenverordnung enthält das Fachbuch die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR). Hier wurde zuletzt ASR V3a.2 „Barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten“ geändert. Die neue ASR V3 zur Gefährdungsbeurteilung wurde Anfang April vom Ausschuss für Arbeitsstätten beschlossen und wird in den kommenden Wochen nach ihrer Veröffentlichung im Gemeinsamen Ministerialblatt in Kraft treten.

Die Anwendung der Arbeitsstättenverordnung und der Regeln für Arbeitsstätten dient der Sicherheit und dem Schutz der Gesundheit beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten. Die Verordnung von 2004 setzt europäische Vorgaben um und nimmt Arbeitgeber in die Pflicht, für ausreichenden Schutz ihrer Beschäftigten zu sorgen. Hierfür enthält die Verordnung allgemeine Anforderungen und Schutzzielbestimmungen. Gestaltungsregeln für Arbeitsstätten sind beispielsweise Vorgaben für die Raumabmessung, die Fluchtwege oder das Tageslicht. Die Regeln für Arbeitsstätten konkretisieren die Forderungen der Arbeitsstättenverordnung für die betriebliche Praxis und sind für den größten Teil der Arbeitsstätten geeignet. Dabei orientieren sie sich am aktuellen Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene.

„Arbeitsstätten. Arbeitsstättenverordnung, Technische Regeln für Arbeitsstätten“, Stand Januar 2017; 4. Auflage; Dortmund; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2017. ISBN 978-3-88261-219-6; 374 Seiten. Das Buch kann zum Preis von 19,50 Euro über die Adresse www.baua.de/publikationen bezogen werden.

Weitere Informationen zu den Technischen Regeln für Arbeitsstätten gibt es unter www.baua.de/asr.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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Gefährdungen auf der Höhe der Zeit beurteilen

Fachveranstaltung des Ausschusses für Betriebssicherheit

Ausgabe 023/17
Datum 31. Mai 2017

Berlin – „Gefährdungsbeurteilung auf der Höhe der Zeit – eine Herausforderung für den Arbeitgeber“: Unter diesem Titel lud der Ausschuss für Betriebssicherheit (ABS) am 31. Mai 2017 zu einer Fachveranstaltung ins Bundespresseamt nach Berlin ein. Rund 200 Fachleute folgten der Einladung. Sie informierten sich gezielt über verschiedene Aspekte der Gefährdungsbeurteilung bei der Verwendung von Arbeitsmitteln. Dabei befassten sie sich mit Fragen zur Aktualität der Gefährdungsbeurteilung und zur Berücksichtigung neuer Gefährdungen. Ebenso standen Anforderungen hinsichtlich Beschaffung, Verwendung und Umbau von Arbeitsmitteln sowie Prüfungen und prüfpflichtige Änderungen von Arbeitsmitteln auf dem Programm.

In seinem Grußwort hob Peer-Oliver Villwock, Unterabteilungsleiter im Bundesarbeitsministerium, hervor, dass mit dem Erlass der Betriebssicherheitsverordnung im Jahr 2002 die Gefährdungsbeurteilung als zentrales Instrument für einen praxisgerechten und effizienten Arbeitsschutz auch im Bereich der Betriebs-und Anlagensicherheit etabliert worden sei. Mit der Neufassung im Jahr 2015 sei eine deutliche Konkretisierung der Vorgaben zur Gefährdungsbeurteilung im Hinblick auf die sichere Verwendung von Arbeitsmitteln erfolgt.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung befassten sich die Vorträge mit dem notwendigen Umfang einer Gefährdungsbeurteilung und deren Dokumentation. Zudem ging es um die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die Sicherheit und den Gesundheitsschutz sowie die Ermittlung psychischer Gefährdungen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung. Weitere Beiträge stellten einen ganzheitlichen Ansatz zum sicheren Betreiben von Maschinen vor und gaben Empfehlungen zum Kauf lärmarmer Maschinen auf Basis der Geräuschemissionsangaben. Weitere Themen waren die Festlegung des Sollzustandes eines Arbeitsmittels durch den Arbeitgeber sowie das Prüfen der sicheren Funktion von Arbeitsmitteln.

Am Ende der jeweiligen Themenblöcke sowie in den Pausen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zu Diskussionen und intensivem fachlichen Austausch mit den Referenten und Mitgliedern des Ausschusses.

Der Ausschuss für Betriebssicherheit ist ein Beratungsgremium des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Der Ausschuss erarbeitet Technische Regeln und Empfehlungen im Hinblick auf Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln, bei lärm- und vibrationsbezogenen Gefährdungen, bei künstlicher optischer Strahlung sowie bei Gefährdungen durch elektromagnetische Felder am Arbeitsplatz. Die Geschäftsstelle ist bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin angesiedelt.

Eine Dokumentation der Veranstaltung wird im Internet unter www.baua.de/abs veröffentlicht.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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