Anwendung von Arzneimitteln an Lebensmittel liefernden Tieren

Hier finden Sie Informationen zur Rückstandshöchstmengenverordnung der EU [Verordnung (EG) Nr. 470/2009].
Dazu ist festzuhalten, dass alle im Anhang der Verordnung (EU) Nr. 37/2010 der Kommission gelisteten Substanzen erst nach Zulassung als Arzneispezialität an Tieren angewendet werden dürfen; die Aufnahme in die Verordnung ist lediglich Voraussetzung für ein allfälliges Zulassungsverfahren !
7.2.2017

Verordnung (EU) 2017/880 der Kommission

Verordnung (EU) 2017/880 der Kommission mit Regelungen über die Anwendung einer Rückstandshöchstmenge, die für einen pharmakologisch wirksamen Stoff in einem bestimmten Lebensmittel festgelegt wurde, auf ein anderes von derselben Tierart stammendes Lebensmittel bzw. die Anwendung einer Rückstandshöchstmenge, die für einen pharmakologisch wirksamen Stoff in einer oder mehreren Tierarten festgelegt wurde, auf andere Tierarten, gemäß der Verordnung (EG) Nr. 470/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates

Kataloge

Hier finden Sie den Diagnoseschlüssel ICD-10 BMGF 2017 (systematisch und alphabetisch) sowie den Leistungskatalog BMGF 2018 zum Downloaden.

Der Leistungskatalog steht sowohl in einer Gesamtversion (MEL-Katalog und Katalog ambulanter Leistungen [KAL]), als auch als Auszug der stationär verpflichtend zu codierenden Leistungen jeweils als PDF und als Excel-Tabelle zur Verfügung.

Den Katalogteil der ambulant erbringbaren Leistungen gibt es ebenfalls als Excel-Tabelle zum Downloaden.

Zuletzt aktualisiert: 26.09.2017

Ambulante Dokumentation: Programmpakete ADok bzw. XDok, KALMapper, LKatManager etc.

Für die ambulante Dokumentation ab 2014 stellt das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen den Landesgesundheitsfonds und den von ihnen finanzierten Krankenanstalten das Programmpaket ADok bzw. ab dem Berichtsjahr 2017 das Programmpaket XDok samt Dokumentationshandbuch, Quellcode und Stammdaten zur Verfügung. Es dient zur Unterstützung bei der Erstellung der Datenmeldung für das Berichtswesen gemäß Bundesgesetz über die Dokumentation im Gesundheitswesen (DokuG) und bei der Implementierung von Plausibilitätsprüfungen auf die zu exportierenden Daten. Die Sozialversicherung (SV) verwendet für diese Aufgabe ein eigenes EDV-Tool.

Seit dem Berichtsjahr 2017 gilt für die Dokumentation von Laborleistungen im Leistungskatalog des BMGF ein aktualisiertes Handbuch mit aktualisierten dazugehörigen Anhängen 1+2 (Gruppierung der Laborleistungen im Leisungskatalog BMGF, Zuordnung von Laborleistungen nach Systematik LOINC zu den Codes des Leistungskatalogs BMGF 2017 inkl. ELGA-Subgruppen-Zuordnung). Anlass für diese Änderungen war eine Neuregelung der Zuordnung von LOINC-Codes auf umstrukturierte ELGA-Subgruppen.

Das Programmpaket KALMapper unterstützt den Benutzer bei der Umschlüsselung von Leistungen, die nach dem eigenen Katalog (z.B. Hauskatalog, Fondskatalog, Honorarordnung) dokumentiert worden sind, auf die entsprechenden Positionen des Leistungskatalogs des BMGF. Das Programm bedient sich dabei individueller Mappingtabellen. Eine Filterfunktion erlaubt den gezielten Zugriff auf einzelne Datensätze. Weiters werden Import-/Exportschnittstellen zur Übernahme/Ausgabe der Daten angeboten.

Für die Erstellung der Zuordnungen Basisleistung – Zielleistung (Mappingvorschriften, Umschlüsselung) bietet das BMGF das internetbasierte EDV-Tool LKatManager (Software und Datenbank) an, das – zum Vergleichen und Weiterentwickeln – die Zuordnung aller Basisleistungen auf den Leistungskatalog des BMGF enthalten soll. Der Zugang ist über ein Client-Zertifikat möglich. Für Fragen dazu wenden Sie sich bitte an Mag. Rainer Kleyhons (E-Mail: rainer.kleyhons@bmgf.gv.at). Die SV verwendet für ihre Umschlüsselung ein eigenes Tool.

Weitere Unterlagen für die Dokumentation ab 2014 sind auch das Programmpaket ADok 2016, der “Leistungskatalog BMG ambulant erbringbar” 2016 sowie das Glossar zur ambulanten Dokumentation mit Stand 29.10.2013.

Das Bundesministerium bietet auch an, bei Bedarf eine Informationsveranstaltung durchzuführen bzw. von den Landesgesundheitsfonds im eigenen Bereich organisierte Informationsveranstaltungen durch die Teilnahme von ExpertInnen zu unterstützen. Dabei verwendete Präsentationen, grafische Darstellungen und sonstige Unterlagen werden ebenfalls zum Download angeboten.

Zuletzt aktualisiert: 27.09.2017

Programmpakete XDok für nicht-landesgesundheitsfondsfinanzierte Krankenanstalten

Die aktualisierten Programmpakete “XDok 1.0 2017 SP3” für das Berichtsjahr 2017 und “XDok 2.0 2018” für 2018 für nicht-landesgesundheitsfondsfinanzierte Krankenanstalten sind als Downloads verfügbar.

Ergänzend stehen die Error-/Warningslisten für KDok bzw. XDok 2009 bis 2017 zur Verfügung.

Die Programmpakete beinhalten folgende Funktionalitäten:

  • Import und Exportfunktion (Formate 20012004 sowie 2004+)
  • Erfassungsmasken (Patientendaten, Organisationseinheiten, Statistik, Großgeräte)
  • Plausibilitätsprüfung (MBDS-Daten)
  • Scoring (MBDS-Daten)
  • Benutzerverwaltung (optional)
  • QuickScore, Baumdarstellung, Differenzenprotokoll, QuickView 
  • Wartungsfunktion (spezielle Leistungsbereiche, Kostenträger, Exklusionen [tagesklinischer] Leistungen, Akzeptierte Errors/Warnings)
  • LKF-Modell 2017 in XDok Version 1.0 SP3
  • LKF-Modell 2018 in XDok Version 2.0
  • Berichtsfunktionen

Anfragen zu KDok und XDok richten Sie bitte an: kdok.hotline@bmgf.gv.at.

Zuletzt aktualisiert: 27.09.2017

Programmpakete XDok für landesgesundheitsfondsfinanzierte Krankenanstalten

Die aktualisierten Programmpakete “XDok 1.0 2017 SP3” für das Berichtsjahr 2017 und “XDok 2.0 2018” für 2018 für landesgesundheitsfondsfinanzierte Krankenanstalten sind als Downloads verfügbar.

Ergänzend stehen die Error-/Warningslisten für KDok bzw. XDok 2009 bis 2017 zur Verfügung.

Die Programmpakete beinhalten folgende Funktionalitäten:

  • Import und Exportfunktion (Formate 2001–2004 sowie 2004+)
  • Erfassungsmasken (Patientendaten, Kostenstellenplan, Statistik, Kostenrechnung, kalkulatorische Anhänge, Einnahmen, Gebarung, Großgeräte)
  • Plausibilitätsprüfung (MBDS-Daten, Intensivdaten, Statistik, Kostenrechnung, Großgeräte)
  • Scoring (MBDS-Daten, Intensivdaten)
  • Benutzerverwaltung (optional)
  • QuickScore, Baumdarstellung, Differenzenprotokoll, QuickView 
  • Wartungsfunktion (spezielle Leistungsbereiche, Kostenträger, Exklusionen [tagesklinischer] Leistungen, Akzeptierte Errors/Warnings)
  • LKF-Modell 2017 in XDok Version 1.0 SP3
  • LKF-Modell 2018 in XDok Version 2.0
  • Berichtsfunktionen

Anfragen zu XDok richten Sie bitte an: kdok.hotline@bmgf.gv.at.

Zuletzt aktualisiert: 27.09.2017

Muttermilch – Leitlinie Humanmilchbanken und Information für Milchspenderinnen

Muttermilch ist für Säuglinge in den ersten Lebensmonaten die beste Ernährungsform. Sie ist in Ihrer Zusammensetzung an die Bedürfnisse des Babys angepasst und schützt auch vor Infektionen.

Auch wenn Mutter und Kind in den ersten Lebenswochen länger getrennt sein müssen, kann das Baby mit abgepumpter Muttermilch optimal versorgen werden. Steht zu wenig oder gar keine Muttermilch zur Verfügung, kann es notwendig sein auf Humanmilch zurückzugreifen. Humanmilch ist Milch, die von einer anderen Frau gespendet wurde. Milchspenden sind besonders wichtig bei kranken oder frühgeborenen Säuglingen.

Qualitätskontrolle

Humanmilchbanken werden von Krankenanstalten für Frauenheilkunde und Geburtshilfe betrieben. Hier wird überschüssige Milch stillender Frauen gesammelt, überprüft, aufbereitet, gelagert und an Säuglinge abgegeben, die sie dringend benötigen. Um die Qualität und Sicherheit der abgegebenen Mutter- bzw. Humanmilch sicherzustellen, müssen für die Errichtung, den Betrieb einer Humanmilchbank und die Bearbeitung von Muttermilchspenden strenge Kriterien eingehalten werden. Alle Auflagen sind in einer Leitlinie zusammengefasst. (8.5.2017)

A-IQI – Bundesweit einheitliche Ergebnisqualitätsmessung aus Routinedaten/ Austrian Inpatient Quality Indicators

A-IQI (Austrian Inpatient Quality Indicators) ist ein Projekt der Bundesgesundheitsagentur zur bundesweit einheitlichen Messung von Ergebnisqualität im Krankenhaus. Aus Routinedaten werden dabei statistische Auffälligkeiten für definierte Krankheitsbilder in einzelnen Krankenanstalten identifiziert. Betrachtet werden dabei in erster Linie Sterbehäufigkeiten, aber auch Intensivhäufigkeiten, Komplikationen, Mengeninformationen, Operationstechniken sowie Versorgungs- und Prozessindikatoren.

Das System baut auf einer Analyse der statistischen Auffälligkeiten und der Gründe hierfür auf. In einem ersten Schritt sollen die Krankenanstalten nach den Gründen der Abweichungen von den Zielbereichen suchen. Können die statistischen Auffälligkeiten nicht erklärt werden, wird mittels einer Fremdanalyse und im kollegialen Dialog (Peer Review Verfahren) nach deren Ursachen gesucht.

Aufbauend auf dieser Analyse werden gemeinsam zwischen den externen Peer-Reviewern (speziell für diese Aufgabe geschulte Primarärztinnen und Primarärzte) und den Verantwortlichen der jeweiligen Krankenanstalt qualitätsverbessernde Maßnahmen erarbeitet.

Der wissenschaftliche Beirat für A-IQI wird die Weiterentwicklung und die Neuentwicklung von Indikatoren (z.B. in der Onkologie) – auch mit Hinblick auf den internationalen Kontext – definieren und zur weiteren Anwendung vorschlagen.

Die Vorteile des entwickelten Systems liegen in der bundesweiten Ausrollung, dem geringen Erhebungsaufwand und der gemeinsamen Datengrundlage. Dadurch ist die Akzeptanz des A-IQI-Systems mit Peer Reviews in Österreich sehr hoch, vor allem bei Ärztinnen und Ärzten.

Die Vergleichbarkeit des Systems mit Deutschland und der Schweiz ist ein weiterer Vorteil für die Qualitätsarbeit mit A-IQI.

Wissenschaftliche Vorarbeiten zur Weiterentwicklung des Mutter-Kind-Passes

Der Bericht zum Projekt “Eltern-Kind-Vorsorge neu” des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Health Technology Assessment soll zu einer Neuorientierung in der Eltern-Kind-Vorsorge beitragen. Dazu wurden epidemiologische und ökonomische Daten analysiert sowie internationale Konzepte und Screeningstrategien untersucht.

Als Gruppen, die einer intensiveren Betreuung bedürfen, konnten identifiziert werden:

  • Frauen ­­unter ­19 Jahren und Frauen über 40 Jahren
  • Frauen mit chronischen Vorerkrankungen bzw. Suchterkrankungen
  • Familien in ungünstigen sozioökonomischen Verhältnissen
  • Frühgeborene
  • Frauen, die Mehrlinge erwarten

Mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der derzeitigen Situation wären

  • die Umsetzung einer elektronischen Datenerfassung und -auswertung
  • eine Verbesserung der Inanspruchnahme der Angebote
  • die Integration aufsuchender Dienste in die Eltern-Kind-Vorsorge

Diese ließen sich nur durch die Zusammenarbeit und gemeinsame Bemühungen der betroffenen Institutionen und Berufsgruppen realisieren.