Liveblog: Großreinemachen in der Schanze

Der G20-Gipfel in Hamburg ist beendet. Er wurde von Krawallen überschattet, Zehntausende demonstrierten jedoch friedlich. Die Ereignisse im Liveblog.



18:04 Uhr

Im Schanzenviertel hängt eine Leine, an die Anwohner ihre Gedanken zum G20-Gipfel in Form von Zetteln gehängt haben:



18:00 Uhr

Sauber! Die Polizei zählt 10.000 Menschen, die sich an der an der Aktion “Hamburg räumt auf” beteiligen.



17:40 Uhr

André Trepoll, Vorsitzender der Hamburger CDU-Bürgerschaftsfraktion, fordert nach den Krawallen zum G20-Gipfel den Rücktritt von Olaf Scholz (SPD).



17:09 Uhr

Die Demonstration “No one forgotten – nothing forgiven”, die am Mittag zur Gefangenensammelstelle in Neuland gezogen war, ist offiziell beendet. Rund 1.000 Menschen nahmen teil. Die Polizei stand mit Wasserwerfern und Räumfahrzeugen bereit, der Protest blieb aber friedlich. Die Sammelstelle war extra für den G20-Gipfel eingerichtet worden. Am Samstagabend befanden sich darin nach Angaben des anwaltlichen Notdienstes noch 290 Menschen.



16:57 Uhr

Bürgermeister Olaf Scholz, Innensenator Andy Grote und die Polizeiführung beantworten die Fragen der Journalisten zum Verlauf des G20-Gipfels:

Weitere Informationen

09.07.2017 13:00 Uhr

NDR//Aktuell

Wie konnte es zu den Gewaltexzessen kommen? Bürgermeister Scholz, Innensenator Grote und die Polizeiführung beantworten Fragen von Journalisten. Hier die erste Stunde der Fragerunde.
Video (62:51 min)



16:46 Uhr

Sieht man auch nicht alle Tage am Schulterblatt: Applaus für die Polizei. Die “Eimsbütteler Nachrichten” berichten, dass Musiker Oded Kafri zuvor die Menge aufgefordert hatte, den Beamten den Weg frei zu machen.



16:34 Uhr

Sollten nicht in Vergessenheit geraten: Die Bilder der friedlichen und kreativen Proteste in Hamburg.

G20-Demos: Es ging auch friedlich



16:30 Uhr

Und noch eine Bilanz: Die Hamburger Feuerwehr ist rund um den Gipfel zu 478 Einsätzen ausgerückt. 161 Mal wegen Bränden, 305 Mal seien Rettungsdienste benötigt worden, teilte die Feuerwehr mit. Bei zwölf weiteren Einsätzen ging es unter anderem um technische Hilfe. Insgesamt gab es für die Feuerwehr der Hansestadt von Donnerstag- bis Sonntagmorgen 3.648 Einsätze.



16:16 Uhr

Der Hamburger Flughafen zieht seine eigene G20-Bilanz: Rund 100 Sonderflugzeuge sind während des Gipfels am Hamburg Airport Helmut Schmidt gelandet, wie Flughafenchef Michael Eggenschwiler sagte. “Unser Ziel war es, dass der Reise- und Urlaubsverkehr während des G20-Gipfels gut läuft und zugleich die An- und Abreise der hochrangigen Gäste aus allen Teilen der Welt reibungslos funktioniert. Dies ist gelungen.”



15:55 Uhr

Die Hamburger CDU fordert den Rücktritt des Bürgermeisters. Fraktionschef André Trepoll sagt bei einer Pressekonferenz: “Olaf Scholz ist seine Selbstsicherheit auf die Füße gefallen. Ein Bürgermeister, der die Lage so eklatant falsch eingeschätzt hat, dessen Garantien und Versprechungen sich in Luft aufgelöst haben, ist fehl am Platze und darf in Hamburg nicht weiter Verantwortung tragen.”



15:43 Uhr

Der Bürgermeister räumt ein, dass es nicht gelungen sei, so für die Sicherheit zu sorgen, wie man sich das vorgestellt habe.



15:35 Uhr

Hunderte beteiligen sich am Demonstrationszug zur Gefangenensammelstelle in Harburg, die Polizei ist dabei.



15:24 Uhr

Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, weist Kritik zurück, wonach das Schanzenviertel zeitweilig ein rechtsfreier Raum gewesen sei. Der Eindruck sei unzutreffend, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. “Bevor man in die Honigfalle eines Lagerfeuers rennt, muss die Polizei erst alle Nebengassen, Häuser und Dächer absichern, weil die Beamten ansonsten von dort aus dem Hinterhalt mit letal wirkenden Präzisionszwillen beschossen oder mit Gehwegplatten beworfen werden.”



14:54 Uhr

Wer beim Aufräumen helfen will, findet hier eine Karte der laufenden Aktionen. Infos gibt es auch bei der Facebook-Gruppe “Hamburg räumt auf”.



14:43 Uhr

Einsatzleiter Hartmut Dudde erläutert die Einsätze der Polizei anhand von Videosequenzen.




Heikle Einsätze: Polizei zeigt Videosequenzen

NDR//Aktuell

Die Polizei äußert sich zu ihrer Sicht der Dinge: Einsatzleiter Hartmut Dudde erläutert anhand von Aufnahmen die Einsätze am Fischmarkt und am Schulterblatt.

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14:36 Uhr

Bürgermeister Olaf Scholz zur Kritik am Polizeieinsatz: “Ich will ausdrücklich sagen, dass ich nicht verstehen kann, wenn jetzt oder in den nächsten Tagen die wirklich heldenhafte Tätigkeit der Polizei kritisiert wird. Die haben große Arbeit geleistet und verdienen unsere Unterstützung und sollten sie auch bekommen.”



14:12 Uhr

Großes Aufräumen in der Schanze: Hunderte greifen zu Besen und Eimer:

Hamburg nach dem G20-Gipfel: Das große Aufräumen



14:03 Uhr

Die Polizei in Hamburg hat laut Innensenator Andy Grote (SPD) nicht mit der Brutalität der sogenannten Linksautonomen bei den Krawallen rund um den G20-Gipfel gerechnet. Man habe es mit “skrupellosen Gewalttaten von Kriminellen“ zu tun gehabt, die man nicht vorhergesehen habe. Die drei Gipfeltage hätten den Einsatzkräften “alles, aber wirklich auch alles abverlangt“. Polizeipräsident Ralf Martin Meyer sagte, er sei stolz, dass es bei dem bisher größten Einsatz der Hamburger Polizei gelungen sei, die Sicherheit des Treffens bis zum Schluss zu gewährleisten. Mehr als 20.000 Beamte seien im Einsatz gewesen. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat eine Regierungserklärung in der Bürgerschaft angekündigt.



13:50 Uhr

Bilanz von Polizei-Einsatzleiter Hartmut Dudde:




476 verletzte Polizisten bei G20-Einsätzen

NDR//Aktuell

Der G20-Einsatz in Zahlen aus Sicht der Polizei: Einsatzleiter Hartmut Dudde gibt einen Überblick über Verletzungen, Festnahmen und Ingewahrsamnahmen.

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13:07 Uhr

Hunderte Menschen haben sich im Schanzenviertel versammelt, um bei der Aktion “Hamburg räumt auf” mitzumachen.




Die Schanze räumt auf



Sie haben sich auf Facebook verabredet und treffen sich in der Schanze zum Aufräumen. Mehrere Hundert Freiwillige kommen, um den Schutt der letzten Krawallnächte zu beseitigen.

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12:44 Uhr

Auch die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert nach den gewaltsamen Protesten während des G20-Gipfels einen Untersuchungsausschuss. Dieser müsse alle relevanten Fragen im Zusammenhang mit der Durchführung des Gipfeltreffens in Hamburg überprüfen, so die Fraktionsvorsitzenden Cansu Özdemir und Sabine Boeddinghaus.



12:41 Uhr

In Harburg versammeln sich Demonstranten, die gegen die sogenannte Gefangenensammelstelle der Polizei protestieren wollen.



12:33 Uhr

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier besucht im Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg auch verletzte Polizisten. Die Polizei meldet unterdessen, dass 476 Beamte verletzt worden seien. Es handele sich dabei um Polizisten aus den Ländern und um Bundespolizisten. Seit Beginn des Polizeieinsatzes am 22. Juni seien insgesamt 186 Menschen fest- und 225 in Gewahrsam genommen worden.



12:27 Uhr

Der Anwaltliche Notdienst fordert einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Vorgehen der Polizei bei den Krawallen während des G20-Gipfels. “Es ist eine Forderung von uns, dass dieser ganze Einsatz möglichst durch einen Untersuchungsausschuss untersucht werden sollte”, sagt Anwältin Gabriele Heinecke. Hamburg habe sich eine Woche lang in einem Zustand der polizeilicher Belagerung befunden. “Das Recht auf kollektive Meinungsäußerung, das Recht auf Versammlungsfreiheit, auf körperliche Unversehrtheit, auf Achtung der Menschenwürde wurde massenhaft beschränkt und mit Füßen getreten.”



12:19 Uhr

Feiner Zug des HVV:



12:02 Uhr

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat Kritik an der Wahl des Veranstaltungsortes Hamburg trotz der Gewalt-Exzesse von G20-Gegnern zurückgewiesen. Bei einem solchen Gipfel müssten etwa 10.000 Delegierte untergebracht werden. “Das geht schlecht in einem Dorf oder auf einer Nordseeinsel.” Außerdem stehe Hamburg symbolisch für globalen Handel. Daher sei die Hansestadt “besonders geeignet” gewesen, sagte er der Funke Mediengruppe.



11:51 Uhr

Die Organisatoren der Anti-G20-Proteste weisen jede Verantwortung für die Krawalle während des Gipfeltreffens zurück. “Den Schuh werden wir uns nicht anziehen als die Bündnisse, die einen zivilen Ungehorsam und Demonstrationen organisiert haben”, sagt die Sprecherin der Demonstration “Grenzenlose Solidarität statt G20”, Emily Laquer. Es bestehe allerdings Einigkeit, “dass wir (…) es falsch finden, wenn die Bürger der Stadt Hamburg in Mitleidenschaft genommen werden und ihre Autos angegriffen werden. Das wollten wir so nicht.” Das sei nicht Teil der Verabredungen für die Aktionen und Bündnisse gewesen, so Laquer.



11:34 Uhr

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier informiert sich zurzeit in Hamburg. Er bedankte sich in einem Statement vor den Messehallen bei den Polizisten für ihren Einsatz beim G20-Gipfel. Zu den Krawallen sagte er, ein solches Ausmaß an Gewalt habe man in den letzten Jahren nicht erlebt. Er sprach von “maßloser Zerstörungswut”. Steinmeier verteidigte die Entscheidung, den G20-Gipfel in Hamburg abzuhalten. “Wenn ein demokratisch gefestigtes Land wie Deutschland sich nicht mehr in der Lage sieht, internationale Gäste einzuladen und Konferenzen wie diese auszurichten, dann gerät mehr in Gefahr als nur eine einzelne Konferenz. Dann überlassen wir die Entscheidung und die Auswahl, was hier in Deutschland stattfindet, einigen wenigen brutalen Gewalttätern, die wir hier in Hamburg gesehen haben.”




Steinmeier: “Das macht mich fassungslos”

Nach dem G20-Gipfel und den Krawallen, die das Treffen überschatteten, informierte sich am Sonntag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über die aktuelle Lage in Hamburg.

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11:28 Uhr

Nach den Krawallen während des G20-Gipfels fordert der Fraktionschef der Hamburger SPD, Andreas Dressel, Sanktionen für Gaffer. Unzählige Schaulustige hatten die Ausschreitungen gefilmt. Dressel sagte NDR 90,3: “Mich hat sehr gestört, dass es ja offenbar viele Partygänger gegeben hat, die gesagt haben: Ich gehe heute nicht ins Kino, ich gehe nicht in die Kneipe, ich gehe ans Schulterblatt und filme dieses ganze Spektakel mit dem Handy. Wer sich in dieser Art und Weise als Gaffer bei so gefährlichen Polizeieinsätzen betätigt, der muss eigentlich auch rechtlich zur Verantwortung gezogen werden.”



11:22 Uhr

Nach dem von Gewalt überschatteten G20-Gipfel in Hamburg fordert die Fraktionschefin der Linken, Sahra Wagenknecht, eine Abschaffung dieser Spitzentreffen: “Im Grunde kann die Lehre nur sein, in Zukunft auf solche Show-Veranstaltungen, die sinnlos Steuergeld verschlingen und keine Ergebnisse bringen, ganz zu verzichten.”



10:51 Uhr

Im Schanzenviertel wird aufgeräumt – doch es bleiben Fragen offen.




Hamburg am Tag nach dem G20-Gipfel


Tagesschau

Die G20-Staats- und Regierungschefs sind wieder aus Hamburg abgereist. Im Schanzenviertel wird nach den Krawallen aufgeräumt – für viele Hamburger bleiben aber Fragen offen.

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10:13 Uhr

Die Schanze macht wieder auf: Mathias Sick entfernt die Holzplatten vor seiner Spielhalle.



09:54 Uhr

Ein “Peace”-Zeichen aus Pflastersteinen im Schanzenviertel:



09:33 Uhr

Ein Rückblick auf die Ereignisse am Sonnabend:




G20 in Hamburg: Das passierte am Sonnabend



Der zweite Gipfeltag ist von friedlichen Protesten geprägt worden. Zu schweren Krawallen wie in der Nacht zuvor kam es nicht – jedoch blieben Ausschreitungen nicht aus.

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09:28 Uhr

Einige Anwohner unterstützen die Stadtreining schon jetzt bei den Aufräumarbeiten.



09:10 Uhr

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist in Hamburg eingetroffen, um sich nach den Ausschreitungen während des G20-Gipfels über die Lage zu informieren. Er will unter anderem mit dem Führungsstab der Polizei sprechen. Außerdem trifft er verletzte Polizisten sowie Bürger, die von den gewalttätigen Krawallen betroffen sind. Bürgermeister Olaf Scholz begleitet ihn.



09:08 Uhr

In einem Supermarkt im Schanzenviertel muss die Feuerwehr einen Schwelbrand löschen.



08:37 Uhr

NDR Reporter Ingmar Schmidt berichtet über den Samstagabend und die Nacht im Schanzenviertel:




G20: Protest ja, Eskalation nein

NDR 90,3

NDR 90,3 Aktuell

Zehntausende Demonstranten sind am Sonnabend friedlich durch Hamburg gezogen. Am späten Abend gab es erneut Krawalle im Schanzenviertel. Diese eskalierten jedoch nicht so wie in der Nacht zuvor.

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08:28 Uhr

Heute ist der Eintritt in die städtischen Museen Hamburgs und die Häuser der Kunstmeile kostenfrei. Die Hamburgische Bürgerschaft hatte dies im Juni beschlossen – als Geste des Dankes für das Verständnis der Hamburger für die Beeinträchtigungen, zu denen es vor und während des G20-Gipfels in der Stadt kommen kann. Auch einige private Museen und Ausstellungshäuser beteiligen sich an der Aktion.



07:11 Uhr

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz will heute um 13 Uhr gemeinsam mit Innensenator Andy Grote und der Führung der Hamburger Polizei vor die Presse treten, um eine Bilanz des G20-Gipfels zu ziehen. NDR.de überträgt live.



07:06 Uhr

Nach den Ausschreitungen in der vergangenen Nacht musste die Hamburger Feuerwehr noch zu zahlreichen weiteren Einsätzen ausrücken. In mehreren Stadtteilen brannten Autos. Nicolas Lieven berichtet:




Nach G20-Gipfel: Wieder brennen Autos

NDR 90,3

NDR 90,3 Aktuell

Nach den Krawallen in der Nacht zum Sonntag hatte die Hamburger Feuerwehr noch immer zahllose Einsätze. In mehreren Stadtteilen haben Autos gebrannt.

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06:38 Uhr

Am Vormittag macht sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Hamburg ein Bild von der Lage. Er will die von den Krawallen betroffenen Viertel besuchen und mit Bewohnern sowie mit Sicherheitskräften sprechen.



05:17 Uhr

Vor 24 Stunden war das Schulterblatt im Schanzenviertel nach den schweren Krawallen übersät von Trümmern und Scherben, heute ist es hier im Morgengrauen friedlich.

Video

09.07.2017 04:30 Uhr

Hamburg Journal

Nach einer weiteren Nacht mit Ausschreitungen im Schanzenviertel scheint sich die Lage in den Morgenstunden allmählich zu entspannen.
Video (00:15 min)



04:54 Uhr

Hamburg erwacht nach einer etwas unruhigen Nacht. Vor allem in der Sternschanze gab es wieder Auseinandersetzungen, die Polizei räumte zwischenzeitlich das Schulterblatt. Die Hamburgerin Dagmar Seybold kam in der Nacht her, um ihr Viertel vor “den Idioten” zu schützen und erzählt, wie sie es erlebte:

Video

Hamburg Journal

Anfangs war die Stimmung friedlich, dann kamen erneut die Wasserwerfer zum Einsatz. Dagmar Seybold erzählt von ihren Eindrücke der Nacht im Schanzenviertel und warum sie dort war.
Video (00:53 min)



03:39 Uhr

Insgesamt beruhige sich die Lage laut Polizei etwas, aber offenbar brennen wieder Autos:



02:18 Uhr

Um kurz nach Mitternacht räumt die Polizei das Schulterblatt mit Wasserwerfern frei. Bei dem Einsatz in der Nacht nach dem offiziellen Ende des Gipfels seien auch Polizisten verletzt worden, hieß es. Wie viele Menschen festgenommen und wie viele verletzt wurden, konnte die Polizei noch nicht sagen.




Wasserwerfer-Einsatz im Schanzenviertel

Hamburg Journal

Wasserwerfer-Einsatz: Polizei fordert alle Personen über Lautsprecher auf, das Schulterblatt zu verlassen. Wer bleibt gilt als Störer.

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01:48 Uhr

Die Polizei hat am frühen Sonntagmorgen die Angaben zur Zahl der Demonstranten aktualisiert, die festgenommen beziehungsweise in Gewahrsam genommen wurden. Und zwar wie folgt: 144 Menschen seien festgenommen und weitere 144 Menschen in Gewahrsam genommen worden. Der anwaltliche Notdienst spricht am Abend von 290 Menschen, die in der Gefangenensammelstelle Harburg sind und kritisierte, dass es Probleme gebe, den Gefangenen die Nummer des Notdienstes zu geben. “Stattdessen werden Telefonbücher hingelegt mit der Aufforderung, sich einen Anwalt herauszusuchen.” Das sei Schikane.



01:30 Uhr

Der Gipfel ist vorbei, was bleibt übrig? Ein Kommentar:

Video

08.07.2017 23:30 Uhr

NDR Fernsehen

Die Bilder der Gewalt werden bleiben, die Ergebnisse des Gipfels schon bald vergessen sein. Den Wahlkampf wird das Thema Sicherheit bestimmen. Andreas Cichowicz kommentiert.
Video (01:43 min)



01:12 Uhr

U-Bahnen fahren wieder:



01:08 Uhr

So ist die Lage am Abend am Neuen Pferdemarkt im Schanzenviertel:

Video

09.07.2017 00:55 Uhr

Hamburg Journal

NDR Reporter Björn Staschen zu den Entwicklungen im Schanzenviertel.
Video (01:44 min)



00:48 Uhr

Der Polizeieinsatz im Schanzenviertel wirkt sich immer noch auf den U-Bahnverkehr aus:



00:38 Uhr


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Die Polizei will erst die G20-Gegner kontrollieren, ehe sie den Sonderzug nach Basel abfahren lässt.

Mit einer Stunde Verzögerung durfte am Hauptbahnhof der Sonderzug losfahren, der G20-Gegner in Richtung Basel bringt. Die Abfahrt verzögerte sich, weil die Polizei die Personalien von Mitfahrenden aufnehmen und Videos von ihnen machen wollte. Die Polizisten wollten so mutmaßliche Straftäter finden, kontrollierten letztlich aber nur oberflächlich und nahmen niemanden fest.

Rückblick

Der G20-Gipfel geht mit einer Abschlusserklärung zu Ende, Tausende demonstrieren friedlich auf Hamburgs Straßen und Bürgermeister muss viele Kritik einstecken. Der Liveblog.
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