Lymphogranuloma venerum

Erreger und Übertragung

Lymphogranuloma venereum ist eine sexuell übertragbare Infektion. Der Erreger ist Chlamydia trachomatis der Serotypen L1-L3. Die Übertragung erfolgt durch sexuelle Kontakte aller Art.

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Krankheitsbild

Die Inkubationszeit beträgt zwischen 5 und 21 Tagen.

Die Erkrankung beginnt mit dem Auftreten von schmerzlosem Ulcus an der Eintrittspforte, die je nach Stelle oft unbemerkt bleiben. Im weiteren Verlauf kommt es typischerweise zu einem Anschwellen der Lymphknoten mit Schmerzen und Fieber, sowie zu Blutungen und eitrigem Ausfluss. Bleibt die Behandlung mit Antibiotika aus, kann die Infektion schwere vernarbende Läsionen im Anus oder anderem betroffenen Körperteil verursachen, die einen chirurgischen Eingriff erfordern.

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Verbreitung und Häufigkeit

Als Erregerreservoir für Chlamydia trachomatis ist ausschließlich der Mensch bekannt. Lymphogranuloma venereum gehört zu den weltweit häufigsten sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten. Während in den westlichen Ländern die Zahl der Infektionen rückläufig ist, sind Asien, Afrika, Südamerika und Teilen der Karibik immer noch stark betroffen. Eine besondere Risikogruppe sind Männer die Sex mit Männern haben (MSM).

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Vorbeugung

Die wichtigste Maßnahme zur Verhütung von sexuell übertragbarer Krankheiten ist das Einhalten der Safer-Sex-Regeln.

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