Maulwurf-Prozess: Ex-Verfassungsschützer gesteht

Vor dem Landgericht Düsseldorf hat am Dienstag (05.09.2017) der Prozess gegen einen mutmaßlichen islamistischen Maulwurf beim Bundesverfassungsschutz begonnen.

Der 52-Jährige war Mitte November aufgeflogen. Da wurde der Mann, der ohne Wissen seiner Familie zum Islam konvertiert war, von einem verdeckt arbeitenden Verfassungsschützer enttarnt. Ihm hatte der Angeklagte in einem Facebook-Chat mitgeteilt, er sei beim Verfassungsschutz und plane einen Anschlag auf dessen Kölner Zentrale.

Doch in diesem Punkt reichten den Richtern die Beweise nicht. Sie ließen daher nur die Anklage wegen versuchten Geheimnisverrats zu. Das Urteil soll Mitte Oktober fallen.


Stand: 05.09.2017, 17:25

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