Müdigkeit am Steuer: Sekundenschlaf – für Pendler eine besondere Gefahr

Autopendler haben es nicht leicht. Zur Rushhour sind die Straßen oft verstopft. Das erfordert besondere Aufmerksamkeit. Hinzu kommt aber, dass die täglich gleiche Strecke wenig Abwechslung bietet und man sie fast „im Schlaf“ fahren könnte. Wer da nicht ausgeschlafen oder von der Arbeit müde ist, riskiert kurz einzunicken und einen Verkehrsunfall zu verursachen.

Mit der Kampagne „Vorsicht, Sekundenschlaf“ macht der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) auf die Gefahren aufmerksam, die entstehen können, wenn man müde hinterm Steuer sitzt. Dabei sind zwei Schlaftypen zu unterscheiden, die „Lerche“ und die „Eule“. Je nach Typ, ist die Fahrt am frühen Morgen oder die am Abend nach Hause die gefährlichere.

„Lerchen“ sind morgens früh fit. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie abends früh schlafen gehen. Vor der Heimfahrt am Spätnachmittag oder Abend empfiehlt es sich für die morgens Fitten, noch etwas frische Luft zu schnappen, bevor sie sich hinter das Steuer setzen.

Die Fahrt nach Feierabend fällt dagegen den „Eulen“ deutlich leichter. Für sie ist die Fahrt am frühen Morgen eine Herausforderung. Um nicht mit dem Schlaf kämpfen zu müssen, sollten sie sich morgens ausreichend Zeit zum Wachwerden nehmen. Wer unbedingt mit dem Auto fahren muss, könnte sich nach einer Fahrgemeinschaft umschauen. Ein wacher Beifahrer hält meist auch den Fahrer wach.

Entspannter ist meist die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Denn da kann man in Ruhe vor sich hindösen oder sich dem “Minutenschlaf” hingeben, wenn man müde ist.

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