Wissenschaftliche Vorarbeiten zur Weiterentwicklung des Mutter-Kind-Passes

Der Bericht zum Projekt “Eltern-Kind-Vorsorge neu” des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Health Technology Assessment soll zu einer Neuorientierung in der Eltern-Kind-Vorsorge beitragen. Dazu wurden epidemiologische und ökonomische Daten analysiert sowie internationale Konzepte und Screeningstrategien untersucht.

Als Gruppen, die einer intensiveren Betreuung bedürfen, konnten identifiziert werden:

  • Frauen ­­unter ­19 Jahren und Frauen über 40 Jahren
  • Frauen mit chronischen Vorerkrankungen bzw. Suchterkrankungen
  • Familien in ungünstigen sozioökonomischen Verhältnissen
  • Frühgeborene
  • Frauen, die Mehrlinge erwarten

Mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der derzeitigen Situation wären

  • die Umsetzung einer elektronischen Datenerfassung und -auswertung
  • eine Verbesserung der Inanspruchnahme der Angebote
  • die Integration aufsuchender Dienste in die Eltern-Kind-Vorsorge

Diese ließen sich nur durch die Zusammenarbeit und gemeinsame Bemühungen der betroffenen Institutionen und Berufsgruppen realisieren.

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